Hallo Sebastian,
ich mag Deine Geschichte, weil sie in scheinbarer Normalität eines Sonntagmorgens Abgründe aufzeigt.
Zunächst dachte ich, Du wolltest das zur Friedmann-Geschichte als Beitrag leisten. Aber dann kommt der Schluss und der macht halt nachdenklich, Vater ist also Willy-Brandts brother-in-mind.
Das ist Dir unspektakulär, dafür aber nicht weniger gut gelungen, der Humor blitzt durch kleine Gesten, die einfach wunderbar menschlich und normal sind. Man fühlt sich eben ganz zu Hause.
Und ach ja, wer säuft halt nicht, wer steigt nicht den Mädels (Jungs) nach und wer ist nicht ab und an depressiv. Also auch das Selbsterkennen ist drin, in diesem Sinne prima gemachtliebe Grüße
Moni
09 Juli 2003
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